Vorträge zu Bertolt Brecht

 

I. Brecht und die Frauen

War Brecht ein Macho? Schrieben seine Frauen wesentliche Teile seiner Dramen? Wie wurden sie bezahlt? Das sind die Fragen, die in den vergangenen Jahren häufig gestellt wurden. In der Tat waren sechs Frauen und mehr als vierzig Männer über längere Zeit MitarbeiterInnen und haben z.T. fundamentale Beiträge geliefert. Wenn sie von der Nachwelt vergessen wurden, so war Brecht selbst jedoch stolz auf die Vielstimmigkeit seines Werks und machte sie, wo er konnte, auch publik. Wie ging es bei der Zusammenarbeit zu? Welche Rolle spielte die Liebe dabei?

Im Gegensatz zu vielen unfundierten Abhandlungen zu diesem Thema beruhen Sabine Kebirs Arbeiten dazu auf gründlichen Studien in Archiven und Nachlässen sowie auf profunder Kenntnis von Leben und Werk von Brecht und seiner Frauen.

Sie können verschiedene Lesungen und /oder Vorträge buchen. Auch für Schüler geeignet ist der Bestseller:

 

Ein akzeptabler Mann? Bertolt Brecht und die Frauen. Die erweiterte Neufassung, des Bestsellers von 1987, 1988, 1989 (Morgenbuch-Verlag und Pahl Rugenstein) erschien beim Aufbau-Verlag, Berlin, 1997, 1998. 2000, 2003.

 

Um das allgemein interessierende Wissen um Brechts Frauen zu vertiefen, bekam Sabine Kebir verschiedene Stipendien. Es liegen bereits zwei Monographien vor, zu denen Sie Lesungen und /oder Vorträge buchen können:

 

Ich fragte nicht nach meinem Anteil. Elisabeth Hauptmanns Arbeit mit Bertolt Brecht, Aufbau-Verlag Berlin,1997. 2000 als Taschenbuch.

 

Abstieg in den Ruhm. Helene Weigel. Eine Biographie, Aufbau-Verlag, Berlin, März 2000. Juli 2000:2. Auflage.2001 als Taschenbuch.

 

In Vorbereitung für 2006:

 

Ruth Berlau und Bertolt Brecht. (Stipendium der DFG, erscheint Frühjahr 2006) Schon jetzt sind zum Komplex Ruth Berlau folgende Vorträge möglich:

 

Ruth Berlau – eine feministische Unterhaltungsschriftstellerin

Ruth und Edith – die Liebesvisionen zweier Schwestern

Karin Michaelis als Freundin von Helene Weigel und Ruth Berlau

Ruth Berlau und Margarethe Steffin: Konkurrenz und Kooperation

Alle wissen alles – ein unbekanntes Stück von Brecht und Berlau

Brecht und Berlaus Filmarbeit für Hollywood

Unbekannte Brecht-Projekte aus dem Berlau-Nachlaß

 

Außerdem kann gebucht werden:

Unbeschreiblich weiblich: Marieluise Fleißer

 

 

II. Brecht als Dichter und Denker

 

Brechts politische Philosophie

Brecht und Stalin

Brecht als Kollektivautor

Leben, Volk und Kunst bei Bertolt Brecht

Wert und Vergänglichkeit: Geschichtliches Denken bei Brecht und Bourdieu

Brecht und Gramsci

Brecht zwischen Psychoanalyse und Behaviorismus